Flüchtlingsarbeit wird unter anderem Dach fortgesetzt

Liebe Interessierte,

nach über zwei Jahren konnte nun endlich unsere reguläre Mitgliederversammlung am 23.6. durchgeführt werden. Mit Freude haben wir verkünden können, dass wir mit

— der Fahrradwerkstatt,
— dem Café-Treff,
— der Kindergruppe und
— der Sprechstunde Arbeit und Ausbildung

auch wieder in die hoffentlich unbelastete Zeit nach dem Corona-Lockdown gestartet sind.

Der Vorstand hat in den letzten 24 Monaten immer wieder versucht für inzwischen vier vakanten Vorstandsposten (Ute Schui-Eberhart ist verstorben, Wilfried hatte schon im März 2019 gesagt, er werde nicht wieder antreten, Gudrun wollte auch ihr Amt beenden und Heini den Beisitz aufgeben) Nachfolgerinnen oder Nachfolger zu finden. Dies war weitgehend vergeblich… allein um Pfingsten hatten wir kurze Gespräche und Nachfragen, die sich aber nicht weiter konkretisiert haben. – Somit hat die MV – aus deren Kreis auch kein neuer Vorstand gebildet werden konnte – entschieden, dass der Verein zunächst zum 1.8. in Liquidation geschickt wird. Offen blieb, ob die Liquidation bis zum Abschluss gebracht werden muss oder ob der Verein quasi in eine Ruhephase gelegt werden könne und bei neuerlichem Bedarf wieder auflebt.

Grundsätztlich sind wir dankbar für das Erreichte und bedanken uns bei den vielen Ehrenamtlichen für ihr Engagement über alle die Jahre seit Gründung des Bündnisses in 2014.

Die Aktivitäten sollen auch zukünftig weiter geführt werden … da dies unter dem Schirm des Vereins nicht geht, hat der Vorstand mit dem Diakonischen Werk gesprochen, die sich grundsätzlich bereit erklärt haben, Aktivitäten zu übernehmen. Dies muß in nächster Zeit noch konkretisiert werden. Die Aktivitäten laufen ja sehr autark, so entsteht bei der reinen Fortführung für die Diakonie kein großer Aufwand. Der Vorteil liegt in der fachlichen Expertises der Migrationsberatung im Diak. Werk, die die Ehrenamtlichen dann ansprechen können und dem Versicherungsschutz, den sie über die Diakonie genießen.

Hier der Beschluss, den die Mitgliederversammlung dazu gefasst hat:

  1. Es werden keine Vereinsbeiträge mehr erhoben. Für das laufende Geschäftsjahr 2021 werden keine Mitgliedsbeiträge nacherhoben. ( einstimmig dafür)
  2. Der Verein Bündnis für Flüchtlinge Buchholz e.V. wird zum 01.08.2021 aufgelöst und in die Liquidation geführt. (einstimmig mit 1 Enthaltung)
  3. Als Liquidator wird Wolfgang Passig aus 21244 Buchholz vorgeschlagen. ( einstimmig dafür, auf geheime Wahl wurde verzichtet)
  4. Der Liquidator hat die Aufgabe sämtliche laufenden Forderungen gegen den Verein zu erfüllen. Das weitere Vermögen ist zur Weiterführung der Projekte nach folgenden Richtlinien zu verwenden:
    1. Treffpunkt für Frau und Familie e.V., Steinstr.2, 21244 Buchholz, Auszahlung 2021: 500 €
    2. Heideruh e.V., Ahornweg 45, 21244 Buchholz,  Auszahlung 2021: 1.000 €    
    3. Diakonisches Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen/Luhe, Im Saal 27, 21423 Winsen zur Förderung der Flüchtlings-Projektarbeit mit der Geschäftsstelle Buchholz, Auszahlung 2021: 3.000 €

Das restliche Vermögen nach Abzug und Begleichung aller Aufwendungen ist in 2022 an das Diakonische Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen/Luhe, Im Saal 27, 21423 Winsen zur Förderung der Flüchtlings-Projektarbeit durch die Geschäftsstelle Buchholz zur Verfügung gestellt. Der Empfänger der letzten Zahlung hat die vollständige Übertragung aller Vermögenswerte durch Einsicht in die Geschäftsunterlagen zu prüfen und dem Liquidator die ordnungsgemäße Mittelverwendung zu bestätigen. Die Geschäftsunterlagen verbleiben beim Liquidator und sind entsprechend der gesetzlichen Verjährung aufzubewahren. Die ehemaligen Mitglieder des Vereins erhalten das Recht zur Einsichtnahme. (Abstimmung zu Punkt 4.: einstimmig dafür)

Daneben wollen wir den erfolgreichen E-Mail-Verteiler auch weiterführen, Wilfried wird dies mit technischer Unterstützung durch Thore tun. Am Vernetzungstreffen des Landkreises wird Wilfried auch weiter teilnehmen und Susanna wird die Facebook-Einträge weiter vornehmen.

So können wir auch weiterhin eine gute Betreuung der Neubürger in unserer Stadt gewährleisten und hoffen für alle Beteiligten eine gute Zukunftslösung gefunden zu haben.

Vielen Dank für die lange und gute Zusammenarbeit und viele Grüße

Wilfried Bolte für den bisherigen Vorstand des Bündnisses

Wir starten wieder!

Schrittweise nehmen wir unsere Aktivitäten wieder auf. Ab sofort finden wieder statt:

Aktuell (Stand 15.06.21) gelten folgende Corona-regeln: Maximal 10 Personen (vollständig Geimpfte und Genesen zählen nicht mit) mit Abstand und Maske (darf bei belüfteten Räumen im Sitzen abgenommen werden, wenn der Abstand gewährleistet ist).

Ein Leben für die Integration

Nachruf auf Ute Schui-Eberhart 

Als sich im Frühherbst 2013 abzeichnet, dass mehr Flüchtlinge ins Land und auch in den Landkreis Harburg kommen, macht Ute Schui-Eberhart was sie immer tut wenn Menschen in Not sind. Hilfe organisieren. Gemeinsam mit dem heutigen Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse sowie zahlreichen Unterstützerinnen und Freunden gründet die Buchholzerin das Bündnis für Flüchtlinge. „Sie war Initiatorin und Motor und hat höchst engagiert unsere Arbeit geprägt“, sagt der Vorsitzende des Bündnis’, Wilfried Bolte. „Ute stand selten im Rampenlicht, aber sie war immer für andere da“, betont ein langjähriger Begleiter, „bei ihr waren die für unsere Gesellschaft so wichtigen Ressourcen Solidarität und Engagement im Übermaß vorhanden.“  

Schui-Eberhart, die 1941 in Bonn das Licht der Welt erblickte, arbeitet zunächst für den Deutschen Entwicklungsdienst in Asien und Afrika. Diese Zeit prägt sie, schärft ihren Blick für die Not – vor allem für die der Frauen in der so genannten Dritten Welt. „Ute hat immer einen besonderen Draht zu diesen Menschen gehabt,“ sagt die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Martha Vogelsang, „das war ihr Antrieb.“
 
Mitte der 80er Jahre kommt Ute-Schui Eberhardt mit ihrem Mann Herbert Schui und Sohn Florian nach Buchholz. Beim Diakonischen Werk arbeitet sie in der Kinder- und Jugendarbeit, baut die Migrationsberatung auf, gründet den Internationalen Frauentreff, engagiert sich in der Kirche. Neben ihrer Arbeit gibt sie an der Volkshochschule Deutschkurse für Ausländer. Und als  Anfang der 90er Jahre Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien vor dem Krieg fliehen und in Buchholz stranden, organisiert Schui-Eberhart ganz selbstverständlich mit einer Gruppe couragierter Bürgerinnen und Bürger Schutzwachen vor Buchholzer Flüchtlingsunterkünften. Spätestens hier, in Buchholz,  findet sie, man darf es wohl so sagen, in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten ihre Bestimmung.

In der Stadt organisiert sie als Mitarbeiterin der Diakonie Integrationskurse. Und weil sie weiß, dass „Sprache der Schlüssel zur Integration“ ist, setzt sie durch, dass Deutschkurse an der Volkshochschule kostenlos angeboten werden. In den 90er Jahren profitieren insbesondere Russlanddeutsche davon. Der Internationale Frauentag am 8. März wird unter der Regie von Schui-Eberhart zum Fest- und Feiertag für Migrantinnen. Beim Internationalen Frauentreff bringt sie Alt-  und Neu-Buchholzerinnen zusammen, organisiert mit dem Frauentreff für die Stadtfeste einen Stand, dessen kulinarisches Angebot regelmäßig zum Besten gehört was man auf der größten Party der Stadt finden kann. Und sie schafft, was nur wenigen gegeben ist – sie begeistert Menschen fürs Ehrenamt. Auch in der Politik mischt sie mit, sitzt für die SPD von 1996 bis 2011 im Stadtrat, führt von 2001 bis 2006 – was auch sonst – den Vorsitz im Sozialausschuss. 

Ihr Engagement trägt sie ohne Bruch vom Arbeits- ins Rentnerleben. „Im Grunde genommen hat sie einfach ehrenamtlich weitergearbeitet“, sagt ein Wegbegleiter. Immer im Fokus dabei: Die Sprachförderung und – zugleich – die Forderung an die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, sich zu engagieren und die Werte unserer Gesellschaft zu leben. Nicht zuletzt die Gleichstellung von Frau und Mann. Fördern und Fordern ist das Motto von Ute Schui-Eberhart.

Ihr Engagement kann 2015 auch eine schwere Krankheit nicht bremsen. Noch während der Rekonvaleszenz nimmt sie ihre Arbeit wieder auf. Im Jahr darauf wird sie Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt. „Ute Schui-Eberhart ist das Gesicht für die gelebte Willkommenskultur unserer Stadt“, lobt Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse in seiner Laudatio. „Ihre Stimme hat Gewicht in der Flüchtlingshilfe, ich weiß, dass ich auf ihr Netzwerk und ihr Engagement bauen kann.“

Das gilt auch noch, als ihr Mann Herbert im Sommer des gleichen Jahres stirbt. Ihre Familie und ihr Engagement helfen. Gegen den Verlust, gegen den Schmerz. Im vergangenen Jahr erkrankt sie erneut schwer. Sie kämpft. Gegen den Krebs. Und sie kümmert sich. Um Menschen, die sich – immer noch – in ihrer Not an sie wenden. In der Nacht des 18. Januar stirbt Ute Schui-Eberhart friedlich im Beisein ihrer Familie.

Einstellung sämtlicher Gruppen-Aktivitäten im November

Aufgrund der Entscheidungen zur Corona-Pandemie stellt das Bündnis für Flüchtlinge im November sämtliche Aktivitäten in den verschiedenen Gruppen ein. D.h. konkret, dass keine
— Fahrradwerkstatt,
— Café International in der Steinstrasse,
— Kindergruppe in Bischu und
— Sprechstunde für Arbeit und Ausbildung 
stattfinden!
Dies ist schlicht nicht erlaubt und wir wollen auch keine gesundheitlichen Risiken eingehen.
Individuelle Beratung am Telefon, per Mail oder -wer will- auch durch ein Treffen 1:1 sind noch weiter möglich.

Einschränkungen aufgrund der gesundheitlichen Situation

14.03.2020

Im Rahmen der veränderten Lage durch das Corona-Virus haben wir auch für die Aktivtitäten des Bündnisses für Flüchtlinge Entscheidungen treffen müssen, die uns beileibe nicht leicht gefallen sind. Denn wir sind nun gerade mit dem Café International auf der Zielgeraden und wollten nach einer normalen Öffnungswoche heute in einer Woche mit allen Interessierten und den Ehrenamtlichen einer Abschluss finden und gemeinsam auf das Erreichte schauen.

Dies ist nun leider nicht mehr möglich, da wir uns natürlich auch der Situation anpassen und unsere Veranstaltungen absagen/einschränken. Dafür besteht sicher allgemein Verständnis … die Stadt Buchholz hat ja bereits in ihrer Veröffentlichung zur weitgehenden Schließung aller öffentlichen Gebäude/Institutionen auf unser Fest verwiesen und die Absage publiziert.

Hier nun in Kurzform die aktuellen Entscheidungen:

— das Café International wird nicht mehr geöffnet werden. D.h. die geplante Öffnung vom Montag- Freitag 16.-20.3. entfällt.

— das für den Samstag, den 21.3. ab 16 Uhr geplante Abschiedsfest findet nicht statt!

— die Nachfolgeregelung ab April an den Montagnachmittagen ab 15 Uhr im Gemeinschaftsraum der Jordanhäuser und an den Mittwochnachmittagen ab 15 Uhr im Paulushaus bleibt zunächst bestehen, wann wir konkret starten teilen wir Ende diesen Monats mit

— die Sprechstunde Arbeit und Ausbildung am Donnerstag findet bis auf Weiteres nicht statt. Anfragen und Kontakt sind per Mail möglich (arbeit@buendnis-buchholz.de). Hier soll ab April die Sprechstunde an den Donnerstagen von 14-15 Uhr im Kaleidoskop stattfinden, wann wir dort starten können, werden wir Ende März mitteilen (aktuell ist das Kaleidoskop geschlossen)

— das Nähen für Frauen soll auch ab April im Gemeinschaftsraum der Jordanhäuser an dem 2.+4. Dienstag im Monat stattfinden, auch hier gilt; wir werden Ende März informieren, wann wir konkret starten

— die Fahrradwerkstatt will nächsten Mittwoch wie gewohnt von 15-17 Uhr öffnen, sollte es Einschränkungen geben, informieren wir bzw. wird es an der Werkstatt ausgehängt

— der Deutsch-Sprachunterricht im Studienkreis wird ja meist in den Schulferien ausgesetzt und aufgrund der gesundheitlichen Lage auch bis mindestens zum 20. April nicht stattfinden.

— die Kindergruppe am Freitagnachmittag setzt ebenfalls bis zum 20. April aus.  

— für den 23.3. war im Café ein Patentreffen geplant, es findet nicht statt; ein neuer Termin wird im April mitgeteilt 

Der Vorstand im Bündnis wird natürlich weiter arbeiten und steht auch per Mail oder Telefon für Fragen und Hinweise zur Verfügung.

Es ist traurig, dass wir diese Entwicklung haben, doch die Gesundheit der Ehrenamtlichen und der Neubürger sowie aller anderen Mitbürger steht natürlich im Vordergrund.

Wir bitten um euer Verständnis und die weitere Unterstützung für unser gemeinsames Anliegen zur Integration bei zu tragen und eine gute Gemeinschaft in unserer Stadt. 

Aktuelle Angebote des Bündnisses

Das Bündnis ist über E-Mail vorstand@buendnis-buchholz.de zu erreichen.

Das Angebot inklusive direkter Kontaktmöglichkeiten gibt es auch als Flyer

Folgende Angebote bestehen aktuell (Stand März 2019):

1. Sprachförderung
Studienkreis (Breite Straße, 1.Stock, hintere Treppe)
Mo, Di, Mi, Do 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr
Ansprechpartnerin: Ute Schui


2. Café International
Öffnungszeiten: Sonntag bis Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr
Ansprechpartner: Wilfried Bolte

3. Fahrradwerkstatt (Bremer Str. 72)
Öffnungszeit: Mittwoch 16-18 Uhr
Ansprechpartnerin: Rosi Schneider

4. Arbeit und Ausbildung im Café International
Sprechstunde jeden Donnerstag 14-15.30 Uhr
Ansprechpartner: Peter Meissler

5. Kindergruppe
(in den Räumen von BISCHU, Breite Str. 10)
Immer am Freitag von 15 bis 17 Uhr
Ansprechpartnerin: Gudrun Schwab

6. Nähen mit Frauen
(im Café International, Neue Str. 10)
Dienstags alle 14 Tage ab 10 Uhr
Ansprechpartnerin: Brigitte Brosig

7. Patenschaften für
— junge Neubürger in Berufsausbildung oder
— Einzelpersonen oder Familien
Ansprechpartner: Wilfried Bolte

8. Kochen über den Tellerrand
Kochen für Mitbürger an Samstagen im Kaleidoskop
Ansprechpartnerin: Susanna

Kindergruppe – ein Unterstützerbrief

Auszug aus einem Unterstützer – Brief von Frau Birgit Schulz-vom Heede (BiSchu)
… In dieser Gruppe werden den teilnehmenden Kindern Werte und Normen auf spielerische Weise und mit ganz viel Herz und Engagement vermittelt. Wunderbar, dass sich Freiwillige gefunden haben, diese Arbeit ehrenamtlich zu tun, denn Integrationsarbeit kann gar nicht früh genug beginnen. Die Früchte dieser Arbeit werden langfristig zu beurteilen sein. Dann nämlich, wenn die jetzigen Kinder zu Jugendlichen herangereift aber immer noch nicht in unserem Land, unserer Stadt angekommen sind. Dann, wenn weder unsere Sprache noch unsere Kultur verstanden werden, und wenn die jungen Mitbürger weder mit sich noch mit ihrer Freizeit etwas anzufangen wissen, weil sie es nicht gelernt haben, weil ihnen niemand Möglichkeiten und Perspektiven aufgezeigt hat. Wenn dann das Zusammenleben zu Problemen führt, wird der „Hätte man“ auf den Plan gerufen. „Hätte man doch früher mit der Integrationsarbeit begonnen, im Kindesalter, dann….“ Aber dann ist es nicht mehr nachholbar.…

Die Gruppe um Frau Schwab nutzt einmal wöchentlich 2 Stunden zwei Räume in der
Theaterwerkstatt BiSchu. Diese Räume sind ganz und gar auf die Arbeit mit Kindern abgestimmt. Im Kreativraum kann nach Herzens Lust gemalt, geschnibbelt und geklebt werden, ohne dabei auf mögliche Teppichböden oder Hochglanztische Rücksicht nehmen zu müssen. Desweiteren ein Gruppenraum für Spiel, Spaß und Gespräche. Im großzügigen Flur kann der Puppenwagen spazieren gefahren werden. Arbeitsmaterialien können gelagert werden, um den Ehrenamtlichen ihre Tätigkeit zu erleichtern. Noch nie kam es zu Zwischenfällen oder Problemen.

Den ehrenamtlichen Mitarbeitern liegt die ganzheitliche Förderung der Kinder sehr am Herzen. Neben den pädagogischen Angeboten begleiten sie die Kinder auf dem Hin – und Rückweg. Daher entsteht auch Kontakt zu den Familien der Kinder. Das soziale Miteinander wird gefördert und somit ein wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention geleistet. Außerdem wird gemeinsam am städtischen und kulturellen Leben teilgenommen, wie zum Beispiel mit dem Besuch des Stadtfestes, dem KKI-Fest oder mit dem Besuch von Theaterveranstaltungen.

Insgesamt engagieren sich immer mehr Menschen in Deutschland ehrenamtlich. Rund ein Drittel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Das freiwillige und bürgerschaftliche Engagement gilt als ein „Motor“ für die Integration. Trotzdem reicht es noch nicht aus, um allen ein Spungbrett in unsere Gesellschaft zu ermöglichen und ein gemeinsames Miteinander zu fördern.
Wir als freizeitpädagogische Einrichtung sind jedenfalls stolz darauf, der Gruppe unter der Leitung von Frau Schwab, eine Heimstatt bieten zu können. Dies würden wir auch weiterin gerne tun.
Herzliche Grüße aus der Theaterwerkstatt Birgit Schulz-vom Heede

„Über den Tellerrand“-Premiere in Buchholz

Gemeinsames Kochen

Buchholz. Premiere: am 13. Oktober 2018 fand das erste ‚Über den Tellerrand‘ kochen im Kaleidoskop statt. 10 Köchinnen und Köche aus dem Irak, Syrien, Mali und Deutschland schwangen die Kochlöffel und bereiteten Hackfleisch mit Gemüse, Makluba, Taboule, Hummus bil Tahina und Nachtisch zu. Alle hatten viel Spaß bei der Arbeit und großen Appetit beim gemeinsamen Essen. Man war sich einig: „Das machen wir jetzt öfter!“.

Wer die Einladungen für zukünftige Veranstaltungen erhalten möchte schickt bitte eine Email an  tellerrand@buendnis-buchholz.de.